SDS Keramikimplantate / Dynamic Thread® Design

SDS Keramikimplantate: geboren und gereift in der Praxis - so bieten sie Exzellenz in Sachen Ästhetik, Stabilität, Präzision, Osseointegration und Gesundheit. Das Dynamic Thread® Implantatdesign in Verbindung mit modernsten Oberflächen ermöglicht für alle Knochenklassen die ideale Lösung. Konsequent metallfrei stehen SDS Implantate für höchste Biokompatibilität. Das von SDS verwendete Zirkonoxid ist das Material der Wahl in der biologisch-immunologischen Implantologie.

Dynamic Thread® und CDI-Implantat-Engineering

Das SDS-Team kann bei der Entwicklung und Produktion der CDI Implantate auf eine Historie von über 15 Jahren Erfahrung im Bereich Keramikimplantate zurückgreifen. Im Laufe der Jahre und in zehntausenden Implantationen unseres Entwicklungsteams haben wir ein zunehmendes Verständnis für die Eigenschaften, Möglichkeiten und Grenzen von Zirkonoxid entwickelt. "Wir haben gelernt in Keramik zu denken".

Der obere Bereich des Implantatgewindes ist mit einem Micro-Thread ausgestattet und entspricht damit den
Anforderungen des kortikalen Knochens, der keine Kompression toleriert. Gleichzeitig wird durch den Einsatz des Mikrogewindes ein erhöhter Kerndurchmesser im Bereich der höchsten Implantatbelastung realisiert – die Implantat-Stabilität wird wesentlich verbessert. Das Knochenniveau liegt bei Tissuelevel Insertion in etwa auf der Höhe des weißen Pfeils. Der rote Pfeil zeigt den Implantatbereich, der nach ISO 14801 bei simuliertem Knochenrückgang den höchsten Belastungen ausgesetzt ist. Die weit ausladende Tulpe stellt bereits die untere Hälfte des Abutments dar und stützt das Weichgewebe durch die „Zirkonia-Epitheliale“ Verbindung.

Der untere Bereich des Implantatgewindes ist mit dem sog. „Dynamic Thread®“ Gewinde ausgestattet. Dieses selbstschneidende Gewinde erhöht die Primärstabilität und besitzt im knochenverdichtenden Bereich eine 2½-fache Gewindetiefe. Es generiert so eine sehr große Oberfläche für die sichere Osseointegration auch im schwierigen Knochen. CDI Implantate mit Dynamic Thread® Gewinde ermöglichen durch die Kombination von je nach Knochenklasse unterschiedlichem Bohrprotokoll und entsprechend angepassten Formbohrern, eine in allen Knochenklassen hervorragende Primärstabilität und zuverlässige Osseointegration. In weichem Knochen der Klasse III und IV wird dies durch optimale Knochenverdichtung erreicht. Im harten Knochen Klasse II und I werden dagegen Hohlräume zirkulär um den Implantatkern geschaffen, welche sich mit Blut, Stammzellen und Knochenspänen füllen und die schnelle Kallusbildung zulassen.

„Dynamic Thread®“ mit 2½-facher Gewindetiefe

SDS1.1 – Das Hybrid-Keramik-Implantatsystem aus TZP-Zirkonoxid kombiniert die Vorteile von ein- und zweiteiligen Zirkonoxidimplantaten


SDS1.1 Implantate aus dem kontinuierlich weiterentwickelten Werkstoff TZP (Tetragonal Zirconia Polycrystal) erreichen mittels optimierten Produktionsverfahren ganz neue Festigkeitswerte in diesem Materialsegment.

SDS1.1 Implantate sind mit einer optimierten „SLA®-ähnlichen“ Oberfläche versehen (additiv mit Zirkonoxid gestrahlte Oberfläche) und verfügen über das in allen Knochenklassen bewährte Dynamic Thread® Gewinde. Das dynamische Gewinde überzeugt in allen Situationen, auch beim SCC (Short Cut Concept®).

Das Abutment ist so klein gestaltet, dass einteilige SDS1.1 Implantate ohne spezielle Schutzmassnahmen einheilen können (mit oder ohne Healing-Cap). Das Abutment ist optional bis tief in den Tulpenbereich beschleifbar (zur Verlängerung des Abutments) und kann dann ohne weitere Arbeitsschritte nach direkter Abformung als Standard-Abutment zur Zementierung von Kronen-/Brückenversorgungen verwendet werden. Über die ins Abutment eingefräste
Rille werden sowohl der Abformpfosten als auch implantatprothetische Teile, wie z.B. Healing- oder Provisorium-Cap, durch einfaches „Klicken“ befestigt bzw. wieder entfernt. Das Abutment ist zusätzlich als Locator™-Patrize gestaltet und kann für herausnehmbare Arbeiten mit Locator™-Matrizen verwendet werden (in dem Fall bitte nicht beschleifen). Zusätzlich besitzt das SDS1.1 Abutment ein innenliegendes Schraubengewinde. Das verschraubte Einbringtool ermöglicht so eine sichere Überführung in die Mundhöhle. Aber auch Zubehörteile oder konfektionierte Abutments können direkt verschraubt werden.

Von links nach rechts: SDS1.1 Implantat mit aufgeschraubter Provisorienbasis/aufgeklicktem Healing Cap/-Scanbody

SDS2.0 – Das zweiteilige Implantatsystem aus TZP (Tetragonal Zirconia Polycrystal)


SDS2.0 Implantate aus dem kontinuierlich weiterentwickelten Werkstoff TZP (Tetragonal Zirconia Polycrystal) erreichen mittels optimierten Produktionsverfahren ganz neue Festigkeitswerte in diesem Materialsegment.

SDS2.0 Implantate sind mit einer optimierten „SLA®-ähnlichen“ Oberfläche versehen und verfügen über das in allen Knochenklassen bewährte Dynamic Thread® Gewinde. Das dynamische Gewinde überzeugt in allen Situationen, speziell beim SCC Short Cut Concept® nach Dr. Volz.

SDS2.0 – Das zweiteilige Implantatsystem basiert auf über 15 Jahren Erfahrung in der Entwicklung von Keramik-Implantaten. Der belastungstragende obere Implantatteil sowie die Implantat-Abutment-Verbindung wurden sehr massiv konstruiert. Die Verbindung liegt nicht im Implantat, sondern im unteren Teil des Abutments, der sog. Tulpe.
Dadurch entsteht nach dem Zementieren + Verschrauben wieder ein hochstabiles einteiliges Implantat, das die Krone auf Tissuelevel aufnimmt. Somit existieren keinerlei beweglichen Teile und nur eine bakteriendichte Verbindungsstelle.
Dies garantiert perfekte paradonalhygienische Resultate.
Die stufenförmige Implantatkonstruktion und das bewährte selbstschneidende Dynamic Thread® Gewinde überzeugen in allen Knochenklassen und Indikationen. Das zweiteilige Design ermöglicht die verdeckte Einheilung mit ihren hohen Erfolgsquoten insbesondere im Seitenzahnbereich.

Drei verschiedene Abutmenttypen:
(15° abgewinkelt, gerade und gerade + 1.5 mm) sind verfügbar. Drei verschiedene Schraubentypen (Gold/Elasticor®, Titan und PEKK/Pekkton® metallfrei) sind wählbar. Die Standardabutments sind beschleifbar.

Flexibilität:
Vergleichbare Bohrprotokolle ermöglichen es dem Operateur, intraoperativ situationsabhängig zwischen den einteiligen SDS1.1 und den zweiteiligen SDS2.0 Implantaten zu wechseln.

SDS2.0 Standard-Abutment verschraubt mit Titan- / Elasticor® (Gold)- / Pekkton® Schraube + zusätzlich zementiert (siehe blaue Linie) / mit Krone zementiert

Zubehör

OP-Tray und vollkeramisches Bohrersystem

Metallfreies Implantieren mit vollkeramischen Zirkonoxidbohrern aus ATZ-Keramik.

Die rotierenden Instrumente aus ATZ-Keramik zeichnen sich durch sehr hohe Standzeiten bei gleichbleibend scharfen Schneidflächen aus. Das übersichtlich gestaltete OP-Tray ist nach Knochenklassen (IV-III-II-I) aufgebaut und vereinfacht so das Einhalten der unterschiedlichen Bohrprotokolle. Das Tray ist rückwärts und vorwärts kompatibel, sowohl für alle jemals von SDS verkauften Implantate, als auch für Implantate, die SDS aktuell neu entwickelt.

Alle SDS-Bohrer können mit passenden Bohrstopps zur präzisen Tiefenkontrolle verwendet werden. Die Bohrer sind laserbeschriftet (Typ und Durchmesser) und zusätzlich farbig codiert, so dass Sie sehr einfach diese Bohrsequenzen nachvollziehen können.

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Novaloc LocatorTM-Equipmentbox

Metallfreies Locator™-Matrizensystem der Firma Novaloc AG (CH)

  • Ein- und zweiteilige SDS Locator™-Implantate wurden passend zu diesem metallfreien Matrizensystem konstruiert.
  • Extrem einfach und kostengünstig können Sie nun die abriebfreien Zirkonoxid-Locator™-Implantate mit diesem schnellen, chairside anzuwendenden System versorgen.

Bestellen Sie die Equipment-Box im Online-Shop / SDS Produktkatalog